Schlosspark Laxenburg - zwischen Gartenkunst und Erholungsort
von Marcel Kalisch
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Nach diesem faszinierenden Tagesausflug an einem warmen Sommertag ist es nicht verwunderlich, wieso Kaiser Franz Joseph und seine frisch vermählte Frau Sissi die Flitterwochen im Schloss Laxenburg verbrachten. Mit der rund 280 Hektar großen Parkanlage, zählt der Schlosspark Laxenburg als einer der bedeutendsten historischen Landschaftsgärten in Europa sowie größter in Österreich und weist ein Gartendenkmal aus der Zeit des 18. und 19. Jahrhunderts auf. Durch die Parkanlage irrten wir vorbei an zahlreichen Lustbauten, mystischen Grotten, kleinen Tempeln, dem alten Schloss sowie an einem anmutenden Turnierplatz.

Ok, ganz irren brauchten wir nicht. Für die richtige Richtung wurden uns zahlreiche Ausschilderungen auf dem über 10 km langem Wegenetz gezeigt um das zu sehen, was wir uns auf jeden Fall nicht entgehen lassen wollten. Abgesehen von der liebevoll gestalteten und sehr gepflegten Gartenkunst bietet die Parkanlage auch einen Erholungsort mit Freizeitmöglichkeiten sowie gastronomischen Einrichtungen, also ideal für einen Familienausflug. Wir jedoch bevorzugten zunächst erst einmal die Ruhe in dieser weitläufigen und malerisch inszenierten Landschaft, wo es nicht nur Familien möglich ist das Grüne zu bewundern oder Turteltäubchen miteinander schmusen können, es ist auch ideal um zu sich selbst zu finden oder sich für weitere Ideen etc. inspirieren zu lassen. In einem Tretboot auf dem rund 25 ha großen Schlossteich sich treiben zu lassen, vorbei an der Grotte, vorbei an der steinernen Brücke und vorbei an der Marianneninsel ist natürlich für zwei Turteltäubchen wie uns auch ein absolutes Muss gewesen. Ein Besuch im Schlosspark Laxenburg zahlt sich unserer Meinung nach immer aus und diese Parkanlage wird auch in Zukunft bei unseren kurzen Ausflugstagen öfters noch die eine oder andere wichtige Rolle spielen.

Tipps:
  • Der Parkeintritt für Erwachsene kostet 2,30€ und Kinder von 6 bis 14 Jahren bezahlen 1€.
  • Hunde können zwar mitgenommen werden, diese sind aber nach einem Ticket von 2,10€ stets an der Leine zu führen und bei größeren Hunden bzw. Kampfhunden sollte auch ein Maulkorb getragen werden.
  • Die Fähre zu Frankenberg kostet je Überfahrt 60 Cent, dabei spielt es keine Rolle ob es ein Erwachsener, ein Kind oder ein Hund ist.
  • Es werden über 1000 Parkplätze gratis angeboten, dennoch appellieren wir auf die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (z.B. fährt in einem Halbstundentakt eine Buslinie ab Wien Südtirolerplatz sowie ab dem Bahnhof Mödling ab).

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