Süd-Thailand

von Marcel Kalisch
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Bangkok – Koh Tao – Koh Phangan – Koh Samui – Khao Sok – Phuket – Bangkok, sollte die Route bei diesem Trip im Süden Thailands lauten. Angetrieben von Motivation, Spontanität und Neugierde. Kulturelle Bräuche und Sitten sollten in Erfahrung gebracht werden. Ein lernen aus dem Lebens-Alltag der Thais. Eine Reise der Einzigartigkeit. Doch die Erwartungen waren fehl am Platz, genauso wie der Monsun. Vom geplagten Massentourismus über das kennenlernen eines exotisch-mystischen Landes bis hin zu Erholung und Abenteuer. Das Land des Lächelns. Sprachbarrieren. Herausforderungen. Eine Flucht vor dem Anbahnen einer Naturkatastrophe.

Wer Thailand erleben möchte, kommt am Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok fast nicht vorbei - der Flughafen wickelt seit dem Jahr 2006 bis zu elf Millionen Menschen ab, eine durchaus beeindruckende Leistung. Am Flughafen Suvarnabhumi sollte es dann nur noch so schnell wie möglich mit dem Taxi zu unserer Unterkunft gehen und entsprechend waren auch unsere Schritte vom Gate zur Gepäckstation. Ein Taxi in Bangkok zu bekommen hat die selbe Prozedur wie in einer europäischen Behörde - es wird eine Nummer an einem Automaten gezogen und mit dieser zugeteilten Nummer erhielten wir ein Taxi, welches uns zu unserer Unterkunft bringen sollte. Der offizielle Taxistand befindet sich auf Level 1 und mit dem Ticket in der Hand warteten wir nur wenige Minuten. Ab diesem Zeitpunkt merkten wir schnell die unterschiedlichen Mentalitäten der Länder, gerade wenn es darum geht zu verhandeln, um letzten Endes als Touristen nicht „abgezockt" zu werden. Den größten Fehler den du in Bangkok machen kannst, ist nicht nach dem Preis zu fragen. Wir verhandelten mit dem Taxifahrer einen Festbetrag von 500 THB (rund 14€) und der Taxifahrer ließ seinen Taxameter aus. Zu diesem Zeitpunkt dachten wir uns noch wie günstig die Fahrt doch nur sei, schließlich benötigten wir ungefähr 40 Minuten vom Flughafen Suvarnabhumi bis zum Grand Park View Asoke in Watthana. Später war uns unsere Unwissenheit zu den Preissituationen bewusst, denn bei einer weiteren Fahrt mit der selben Strecke zahlten wir nur noch rund 350 THB (rund 10€). Die Taxifahrer sind eigentlich verpflichtet das Taxameter einzuschalten, aber die wenigen machen es. Was soll´s, wir wollten einfach nur noch zu unserer Unterkunft und die dampfenden Socken los werden. Ein nettes Gespräch und ein Lächeln sorgten während der Fahrt zusätzlich für eine angenehme Atmosphäre. Als wir unser Appartement nach der recht langen Taxi-Fahrt endlich erreichten, zeigte die Uhr uns bereits etwa 03:15 Uhr an und im Reservemodus wurden nur noch die nötigsten Nachrichten in die Heimat verschickt, während wir kurz danach vom traumhaften Anblick über Bangkok schlafen gingen.

Der nächste Tag stand voll und ganz im Rahmen eines kurzen Sightseeing an. Aber was ist in Bangkok an einem Tag nur möglich? Eigentlich fast nichts! Bangkok ist mit seiner kulturellen Breite, seiner zahlreichen Tempelanlagen und seiner geschätzten Einwohnerzahl zwischen 12 und 15 Millionen (genaue Einwohnerzahlen gibt es nicht, da Thailand kein gesetzliches Meldewesen besitzt) eine Stadt, welche nie zur Ruhe kommt und zudem sehr sehenswürdig ist. Wir waren uns dem natürlich bewusst, aber Bangkok diente bei unserer geplanten Tour auch nur als Drehkreuz für den Süden des Landes und steht erst wesentlich später zur ausführlichen Besichtigung auf unserem Plan. Wir machten also das Beste daraus und sammelten während eines ausgiebig genüsslichen Mahl´s Ideen für den angebrochenen Tag. Eines stand bei uns so recht ziemlich schnell fest, wir kannten es bisher immer nur aus anderen Berichterstattungen und wollten die Erfahrung endlich auch einmal selbst gesammelt haben - die Rede ist von einer Tuk-Tuk Fahrt. Die Tuk-Tuks sind von Bangkok nicht mehr wegzudenken, an jeder Kreuzung und in jeder Seitenstraße tummeln sich die notorisch lauten und von der ungewohnt unsicheren Bauart etwas kippeligen Verkehrsmittel. Von der Metrostation (MRT Linie) Hua Lamphong haben wir uns mit dem Tuk-Tuk bis zum Phra Wihan Thit Phra Panchawakkhi in die Thanon Sabam Chai fahren lassen, eine Fahrt, welche nicht nur starke Nerven gekostet hatte - 300 THB (rund 8€) mit Trinkgeld war uns das viertelstündige Abendteuer letzten Endes wert. Falls ihr Zeit haben solltet und etwas Ruhe vom ganzen Trubel sucht, dann stattet doch ruhig einen kurzen Besuch im Saranrom-Park ab, welcher sich an einer Kreuzung in unmittelbarer Nähe befindet. Wir jedenfalls steuerten den Tha Tian Pier an und hatten für eine Entspannung leider keine Zeit, da wir mit dem Boot zum Wat Arun gelangen und besichtigen wollten. Der Wat Arun (Tempel der Morgenröte) liegt auf der westlichen Seite direkt am Chao Phraya und die Fahrt mit dem Boot kostet Hin- und Zurück 50 THB (1,30€). Am schönsten ist der Tempel beim Sonnenuntergang von der anderen Seite des Flusses anzusehen, spätestens hier wird es Zeit die Kamera auszupacken. Wir hatten das Glück bei unserem Besuch im Tempel vom buddhistischen Singsang lauschen zu dürfen. Nach unserer Besichtigungstour ging es vom Pho Arun Pier mit dem Boot noch einige Stationen Flussabwärts des Chao Phraya River und genossen nicht nur die Fahrt, sondern auch die äußerst amüsante Artikulation zwischen Bootsmann und Kapitän. Am Si Phraya war dann für uns Endstation und wir legten über der Thai-Japanese Friendship Bridge einen äußerst langen Spaziergang zu unserer Unterkunft ein. Der Spaziergang hatte uns noch nicht einmal so sehr gestört, denn durch den langen Flug und den vielen neuen Eindrücken verging die Zeit sehr sehr schnell und bevor wir uns versahen, standen wir auch schon wieder auf dem Balkon unserer Unterkunft und genossen den Anblick auf die Skyline von Bangkok. Leider war es das auch vorerst von Bangkok und leider war uns auch bewusst, dass uns der Wecker um 04:00 Uhr morgens aus dem Bett läuten wird, da unser Flug von Bangkok-Don Mueang bereits um 07:20 Uhr startete.

Im Vorfeld unserer Planungen machten wir uns natürlich auch Gedanken, wie wir am besten von Bangkok zu unserer ersten Anlaufstation nach Kho Tao gelangen. Dabei stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl: Von Bangkok-Don Mueang aus ist es möglich bis Kho Samui International Airport zu fliegen und von dort aus mit dem Boot zur Insel zu gelangen, mit dem Bus über Nacht von Bangkok bis zum Pier Chumphon Ferry und dann von dort aus mit dem Boot zur Insel zu gelangen, oder aber mit dem Flugzeug von Bangkok-Don Mueang bis zum Surat Thani International Airport und von dort aus dann mit dem Boot zur Insel Kho Samui - wir entschieden uns aufgrund von zeitlichen sowie auch finanziellen Vorteilen für den Flug von Bangkok-Don Mueang nach Surat Thani Airport. Der Transfer vom Surat Thani Airport über Tha Thong Pier bis zu unserem ersten Ziel der Insel Kho Tao kostete uns pro Person 850 THB (22,85€) und dauerte insgesamt rund sechs Stunden - was von Bangkok eine Transferzeit von ca. sieben Stunden ausmachte. Als wir mit dem Shuttle Bus in Tha Thong Pier ankamen, wurden wir bereits nicht nur mit den ersten Touristenströmen konfrontiert, sondern auch mit einer immer schlechteren Wetterlage. Es dauerte nicht lange und wir konnten am Pier recht zügig das Boot der Firma Lomprayah Fetty Company betreten und Platz nehmen. Bevor das Boot ablegte, wurde von der Besatzung das Gepäck verladen, allerdings ohne jegliche Rücksicht auf Verluste. Beschädigungen an Koffern oder Backpackers sowie deren Inhalte waren vorprogrammiert, leider waren auch unsere privaten Sachen betroffen. Allgemein lässt sich auch sagen, dass das Reisen mit der Firma Lomprayah Fetty Company kein Vergnügen bereitet hat. Abgesehen vom Umgang mit fremden Eigentum, hätte der eine oder andere Passagier lieber kein Speis und Trank vor der Fahrt zu sich, sondern statt dessen lieber extra starke Tabletten gegen Übelkeit nehmen sollen. Der Wellengang war so enorm, dass 80 Prozent der Passagiere nicht nur blass im Gesicht waren, sondern auch des öfteren aus sich herauskamen. Dadurch wir nichts gefrühstückt hatten, blieb uns zum Glück nur die Farbe im Gesicht weg. Mit der Zeit fing es auch extrem an mit Regnen, was ein Sitzen auf dem Verdeck auf dem Boot unmöglich machte - oder für besonders Abenteuerlustige ein Vergnügen gewesen wäre. Wir bevorzugten daher lieber unseren Sitzplatz im Trockenen und suchten uns Objekte zum anstarren.

Der Umstieg in Kho Phangan kam uns dann nach einigen Stunden wirklich gelegen. Mit wackeligen Beinen, Kreide im Gesicht und ein Hauch von verwirrten Blicken suchten wir mit gleichzeitig 100 anderen Passagieren unser Gepäck und stiegen dann aus dem Boot aus. Gott sein Dank, unser Körper kam mit dem festen Boden unter den Füßen und der frischen Luft wieder zu seiner normalen Funktion. Nachdem wir uns gesammelt hatten und unsere Backpackers vor dem Regen schützten, wurden uns die Beschädigungen an unseren Backpackers erst so richtig bewusst - auch wenn nur leichte Schäden, waren sie vorsätzlich und für uns natürlich ärgerlich. Auf das Boot nach Kho Tao zu warten war keine leichte Stunde, da es mittlerweile aus Strömen regnete und am Songserm Pier Thong Sala sich der Tourismus von seiner unschönen Seite zeigte - es wurde gedrängelt, geschubst und gekuschelt zu gleich. Den starken Regen empfanden wir noch nicht einmal als so schlimm, es waren eher die Massen an Touristen und die unorganisierten MitarbeiterInnen am Pier. Jetzt kam zum aller ersten Mal das Gefühl auf, kein Mensch zu sein, nein, jetzt gerade, an diesem Pier, hatten wir das erste Mal das Gefühl nach einer Abfertigung ohne moralische Werte. Ein furchtbares Gefühl, eine furchtbare Stunde, eine furchtbare Zeit an diesem Pier. Die ganze Zeit waren wir in der Hoffnung, ein besseres Boot für das letzte Stück zu erwischen, die ganze Zeit waren wir in der Hoffnung, dass unsere Sachen mit Vorsicht behandelt werden, die ganze Zeit waren wir in der Hoffnung, bei der letzten Fahrt nicht aus uns herauskommen zu müssen - abgesehen von der letzten Hoffnung ging nichts von den Hoffnungen in Erfüllung. Leider. Als das Boot anlegte und wir das Boot passieren konnten, folgte die gleiche Prozedur wie auch bereits am Tha Thong Pier. Wir durften in den Kabinen Platz nehmen, während dessen unser Gepäck luftgetrocknet wurde. Die ganze Zeit waren wir innerlich froh vorerst diese Prozedur geschafft zu haben, die ganze Zeit freuten wir uns auf den Beginn, die Insel Kho Thao kennenlernen zu dürfen - bis wir am Mae Haad Pier in Kho Thao ankamen. Wieder einmal hieß es mit den anderen hundert Passagieren sein Gepäck irgendwo hervorzuziehen, Akzeptanz gegenüber den Passagieren zu zeigen, welche es kaum erwarten konnten das Boot zu verlassen und natürlich wieder einmal feststellen zu dürfen, dass wieder eine kleine Beschädigung mehr an den Backpackers vorzufinden war. Als wir den Mae Haad Pier verlassen hatten, dachten wir zunächst erst irgendwo in Europa gestrandet zu sein - vom einheimischen Flair war hier jedenfalls nichts zu spüren. Nach ein paar Minuten zu Fuß erreichten wir auch schon unsere Unterkunft, welche übrigens von einem Pärchen betrieben wird, mit deutschen Wurzeln - wir fühlten uns ein bisschen wie bei der Serie „Die Auswanderer“. Aber davon abgesehen waren sie sehr nett und uns gegenüber auch sehr zuvorkommend. Wir bezogen ein frisch renoviertes Zimmer und da es noch nicht zu 100% fertig war, zahlten wir auch nur einen Bruchteil von dem eigentlichen Preis.

In Mae Haad ist es wirklich kein Problem ein Taxi zu bekommen, die teilweise schon lästigen Anbieter tummeln sich überall herum und warten auf ihre Kundschaft. Falls ihr sie nicht sehen könnt, dann spitzt einfach eure Lauscher, denn es ist das Geschrei von „Taxi Taxi“ einfach nicht zu überhören. Anders als in Bangkok geht es hier nicht mit einem Tuk-Tuk vorwärts, sondern das Chauffieren erfolgt durch Pick-up´s. Als wir noch einen Ausflug unternehmen konnten, setzten wir uns wie alle anderen auch auf die Ladefläche und wurden zu unserem Ziel gefahren. Die Fahrt auf dem Pick-up ist nicht ganz ungefährlich, so sitzt der Fahrgast auf der Ladefläche, ohne sich auch wirklich richtig festhalten zu können und die Fahrer sind nicht gerade sehr besorgt um ihre Gäste. Hier ist wirklich Vorsicht geboten und für Kinder nicht zu empfehlen (auch wenn es lustig ausschaut und irgendwo auch Spaß macht). Was das verhandeln mit den Taxi´s angeht: Egal wo es hingehen soll, wird pauschal in der Regel immer 500 THB veranschlagt, was natürlich für die kurzen Fahrten viel zu überteuert ist - Handeln war für uns immer ein sehr wichtiger Schritt, bevor wir uns auf die Ladefläche gesetzt hatten, denn so konnten wir in der Regel immer 200-250 THB herunterhandeln. Das Wetter spitzte sich von Stunde zu Stunde immer mehr zu, waren es am Anfang nur ein paar kurze Regenschauer, wurden die Zeitabstände immer kürzer und der Regen immer stärker. Das war für unsere geplante Wanderung natürlich nicht sonderlich vorteilhaft - aber in der Unterkunft zu verweilen, während dessen es draußen so viel zu erleben gab, kam für uns natürlich auch nicht in Frage. Wir haben unseren Plan umgedacht, kleideten uns entsprechend wetterfest und funktionierten den Spaziergang im östlichen Teil der Insel zu einer Regenwanderung um. Der Plan ging auf und wir kamen auf unsere Kosten, wenn auch nass, nahmen wir den starken Regen mit Humor. Wir konnten zwar noch den östlichen Teil von Kho Tao einigermaßen bewundern, allerdings mit der immer mehr zunehmenden schlechten Wetterlage weigerten sich dann teilweise bereits die Taxifahrer bestimmte Regionen oder Strecken anzufahren - immer wieder erläuterten sie uns auf Englisch, dass es mittlerweile zu gefährlich sei und die Pick-up´s das nicht schaffen würden. Am Abend genossen wir noch eine Muay Thai Veranstaltung im Sairee Stadium - aber auch hier wieder europäisch statt asiatisch, zumindest was den Zuschaueranteil angeht - bevor dann die Region dem schlechten Wetter zum Opfer fiel und dann wirklich gar nichts mehr ging. Wir waren geplagt von Strom- und Wasserausfällen, überfluteten Straßen, die Restaurants konnten nur noch teilweise oder gar kein Essen mehr anbieten. Es war die Hölle auf Erden. Über die Medien erfuhren wir dann von der wirklichen Situation, in der wir uns gerade befanden - mittlerweile hatte die thailändische Regierung die südliche Region zu einem Katastrophengebiet erklärt und setzte das Militär für die Sicherstellung von all möglichem Bedarf ein. Leider saßen wir zunächst auf der Insel fest, da es zum einen zu viele Touristen gab, die abreisen wollten und zum anderen, da die Boote aufgrund der Wetterlage nicht fahren konnten oder durften. Eine Erfahrung, die wir so nicht sammeln wollten. Für uns stand nach all den Nachrichten und Erlebnissen fest, wir wollten nur noch so schnell wie möglich weg - zurück auf das Festland, wieder zurück Richtung Bangkok.

Die Rückfahrt war am Ende geprägt von Mühe und Glück. Glück am nächsten Tag ein Ticket für die Fahrt von Kho Tao nach Kho Phangan bekommen zu haben. Glück noch ein Ticket mit einem Boot von Kho Phangan nach Surat Thani bekommen zu haben und als individuell Reisende hatten wir auch das verdammte Glück die letzten zwei Plätze in einem Bus zum Flughafen bekommen zu haben. Das Glück stand auf unserer Seite. Während der Busfahrt waren auch einige deutschsprachige Gäste dabei, welche versuchten, die Problemlage untereinander zu verarbeiten und die eine oder andere Geschichte erzählten . Wir dagegen saßen in diesem Bus, realisierten die Lage, schauten aus dem Fenster und sahen die bisherigen Auswirkungen des Unwetters. Am Surat Thani Airport war dann das reinste Chaos. Es waren so viele Touristen auf diesem Flughafen, dass er aufgrund der Lage drohte zu kollabieren, ein unvorstellbares Durcheinander. Zudem kam noch, dass der Flughafen in Kho Samui überschwemmt war und geschlossen wurde und die meisten Passagiere auf diesen auswichen. Chaos. Über die Fluggesellschaft Nok Air waren wir außerdem die Glücklichen, noch zwei Plätze für den Flug nach Bangkok-Don Mueang bekommen zu haben. Das Flugzeug sollte bereits in zweieinhalbstunden starten. Wir nutzten die Zeit und recherchierten, nicht nur die Wetterlage in Thailand und somit eine Ausweichmöglichkeit zu haben, nein, auch nach Orten um eventuell kurzfristig eine andere Tour zu wählen und die Süd-Thailand-Tour vorerst frühzeitig zu beenden. In unserem Zeitraum war es dann schließlich nirgendwo in Thailand trocken, überall regnete es, überall stürmte es. Wir hätten noch nicht einmal in umliegende Länder ausweichen können, die Wetterprognosen waren furchtbar. Wir entschieden uns deswegen Thailand und deren Länderregion komplett zu verlassen. Auch zu unserer eigenen Sicherheit. Schwere Tage liegen hinter uns. Wir trauern. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer dieser Unwetterkatastrophe in Thailand. In Gedanken sind wir bei den trauernden Familien, ihren Freunden und Bekannten.

Tipps:
  • Wer über Peking nach Bangkok fliegen möchte, sollte beachten, dass eine Umstiegszeit von mindestens zwei Stunden benötigt wird. Leider wird diese Information von der Fluggesellschaft verschwiegen oder einfach nur nicht bedacht. Der Grund ist, dass selbst zum Umstieg ein anstehen am Immigration Point notwendig ist, um sich ein Visum (24h oder 72h) abholen zu gehen. Diese Tortour nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, so dass ein zügiger Umstieg nicht oder eher selten möglich ist.
  • Ihr könnt bei den Taxi´s auf Kho Tao immer auf ca. 200-250 THB herunterhandeln, sie bieten es euch immer etwas teurer an.
  • Verhandelt mit den Taxifahrern in Bangkok keinen Festpreis, sondern lasst ruhig das Taxameter laufen - davon abgesehen sind die Fahrer sowieso verpflichtet diesen anzuschalten.
  • Die Muay Thai Veranstaltungen gleichen eher einem Schaulaufen für Touristen, es ist also keine Tragödie, wenn ihr eine Veranstaltung verpassen solltet.
  • Meidet wie es geht die Fähre von Lomprayah, nutzt wenn dann lieber die Fähre von Songserm expressboat. Kauft euch am besten immer einen Tag vor Abreise ein Ticket für eine Fähre eurer Wahl.
  • Für die Strecke zum Flughafen wird ein Airport surcharge von 50 THB (1,30€) extra fällig und falls euch der Taxi-Fahrer fragen sollte, ob er den Expressway fahren soll, sind es für euch noch einmal 25 THB (0,66€) extra (welche bei Ankunft an der Mautstation gleich zu entrichten sind, also haltet diese am besten gleich parat).
  • Das Restaurant „Whitening“ in Kho Tao ist definitiv ein Besuch Wert.
  • Die Inlandsflüge sind recht günstig zu erwerben, ihr könnt also recht günstig und ziemlich schnell von Bangkok aus nach Surat Thani oder Kho Samui fliegen und mind. elf Stunden sparen.
  • Überlegt euch wirklich gut, ob ihr unbedingt Thailand gesehen haben müsst. Der Massentourismus kann euch nicht nur die Laune verderben, sondern sorgt auch dafür, dass ihr gerade im Süden Thailands keinen einheimischen Flair zu spüren bekommt.

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