Die kleine Labyrinthenstadt Marburg
von Marcel Kalisch
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„Pfingsten ist zum Zeichen dafür geworden, dass es möglich ist, Grenzen zu überwinden und sich über Grenzen hinweg zu verständigen“, hat einmal der Pfarrer Michael Feiler in einer seiner unzähligen Reden gesagt. Im Laufe der Zeit hat sich gerade in Bezug von Freundschaften einiges verändert, gerade was den persönlichen Werdegang angeht - egal ob beruflich oder privat. Was bedeutet, dass einer meiner Freunde nun seit vielen Jahren in Marburg an der Lahn wohnt und wir uns nicht wirklich mehr regelmäßig sehen können. Die Zeit zu Pfingsten war also gerade perfekt, nicht nur gespannt auf eine neue Stadt zu sein, sondern auch endlich wieder meinen alten Freund zu sehen und die Grenzen hinter sich zu lassen - auch wenn nur für ein paar Tage, aber es waren ein paar wertvolle Tage. „Doch Moment einmal, Marburg? Wo ist Marburg?“ Selten hat jemand schon einmal etwas über Marburg an der Lahn gehört und auch aus diesem Grund sind wir eine solche Reaktion bereits mehr als vertraut - gerade was unseren Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis angeht. Marburg ist bei weitem mehr, als ein unbekannter Fleck auf der Landkarte. Mit ihrer Universität, dem Schloss und der Oberstadt hat Marburg einiges zu bieten - man muss sich nur auskennen: Aber zum Glück haben wir da ja noch unseren guten alten Freund, welcher liebend gern den Reiseführer für uns gespielt hat. Mit Spannung, geladener Kamera, der gewachsenen Neugierde und Aufmerksamkeitsspanne sowie mit ausreichend Gesprächsstoff ging es mit unserem Freund durch Marburg, der kleinen Labyrinthenstadt im Bundesland Hessen.

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